KONTI J

Das Kultmodell der Kadant PAAL-Kanalballenpressen

Die weltweit bekannte KONTI-Ballenpresse wird regelmäßig nach ein paar Jahren im Detail weiterentwickelt, womit nun die Version J auf dem Markt kommt.

Bei der Planung der KONTI J lag der Fokus auf altbekannte Kernmerkmale vergangener Baureihen - Stabilität und Verlässlichkeit gepaart mit Technik auf neusten Stand. Die konsequente Umsetzung führte zu einer größeren, robusteren und deutlich schwereren Pressenreihe mit einer Vielzahl von neuen kleineren Featuren, die hier vorgestellt werden, ganz unter dem Motto "Wo Tradition auf Technologie trifft".

Diese Presse ist geeignet, um auch schwerste, verpressbare Materialien im Dauerbetrieb zu verdichten.

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Pressentrichter

Als Zusatzausstattung kann ein großer, einfahrbarer Perforator gewählt werden, der die Kunststoff-Flaschen locht, um eine bessere Verdichtung zu gewähren.

Ein zusätzlicher einschwenkbarer Wirbulator sorgt für eine Auflockerung kompakter Sorten und ermöglicht die Fertigung von qualitativ hochwertigen Ballen.

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Druckplatte

Die robuste Druckplatte wurde hinsichtlich Servicefreundlichkeit und Lebensdauer optimiert. Die untere Druckplattenführung erfolgt wie gehabt durch sehr großzügig dimensionierte Laufrollen. Die neue obere Führung wird bei der KONTI J durch hochbelastbare, wartungsarme Gleitführung in Spezialstahl ausgeführt - dieses Design hat sich bereits bei anderen PAAL-Modellen etabliert.

Der mitlaufende Schieber (Druckplatten-Verlängerung) und auch die Schieberaufhängung ist nun konstruktiv verstärkt, sodass auch unter extrem anspruchsvollen Einsatzbedingungen ein reibungsloser Ablauf gegeben ist.

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Presskasten

Die robuste Presskammer, die durch besonders große Türen auf beiden Seiten leicht zugänglich ist, wurde durch eine zusätzliche Reinigungsklappe im hinteren Pressenkammerbereich erweitert. Dieses erleichtert die Reinigung und verbesserte die Zugänglichkeit.

Eine neue elektrostatische Lackiertechnologie mit kontrollierter 2-Komponenten-Mischmaschine sorgt für einen hochwertigen Korrosionsschutz der Maschineteile.

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Presskanal

Das Design, die Verstellung und die Aufhängung des deutlich längeren Presskanals wurden durch sehr schwere, robuste Stahlplatten und -profile ausgeführt. Ferner wurde der Verstellzylinder entsprechend vergrößert. So entstehen bei der Verarbeitung von unterschiedlichen Materialsorten hochverdichtete Ballen.

Ferner wurden leicht erreichbare Schmierstellen an der Kanalverstellung angebracht.

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Abbindung

Die 1000-fach bewährte Drahtabbindung der KONTI wurde in der J-Serie hinsichtlich erhöhter Standzeiten und Wartungsfreundlichkeit in einigen Details verbessert. So tragen zum Beispiel die Rotguss-Ausführung der Nadelführungsbuchsen oder die Stahlausführung aller Drahtführungsrollen (mit Wälzlagerung) zu einer höheren Lebendauer bei. Die robusten, kostengünstigen Driller wurden bereits bei der i-Serie aus hochverschleissfesten Stahl eingeführt. Jede einzelne Drillereinheiten wird nun als Kassette eingeschraubt, sodass dem Wartungspersonal eine einfache Entnahme gesichert ist. Die leicht zu erreichende zentrale Schmierstelle am Drahtschneider wurde bereits bei dem Vorgängermodell eingeführt.
Die optimale Zugänglichkeit der vertikalen Abbindung erfolgte schon in Vorgängermodellen über eine dreiseitige Begehfläche. Nun wurde ein verbessertes Führungssystem für die sehr großzügige Schiebeschutzhaube der horizontalen Abbindung eingesetzt.

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Steuerung

Die elektronische Pressensteuerung der KONTI J basiert auf die der Vorgängermodelle. Die eingesetzten Fabrikate sind ausschliesslich serienmäßige Erzeugnisse und hochwertig Bauteile namhafter Hersteller, wie zum Beispiel SIEMENS, EATON, SCHNEIDER, ABB, SEW, RITTAL ...
Die Steuerung wurde im Detail weiterentwickelt. So ist das wesentlich größere Bedienpanel TP viel übersichtlicher und bedienerfreundlicher.
Eine Vielzahl von Modifikationen der Panel-Visualisierung führen zu wesentlichen Erleichterungen für den Bediener - einge Beispiele:
- auf der Startseite erscheint eine Wartungsanzeige mit Wartungsstand der jeweiligen Wartung
- für die Drillerfunktion erscheint eine Funktionablaufanzeige
- bei der Ballentabelle können auch Fehlballen eingegeben werden
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